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Für die ambulante Durchführung der äußeren Wendung bei Beckenendlage ist eine persönliche Vorstellung in der Sprechstunde bei Dr.Glosemeyer in der 35. Schwangerschaftswoche, also 5 bis 6 Wochen vor dem Entbindungstermin notwendig.
In einem persönlichen Gespräch erklärt und demonstriert Ihnen Dr. Glosemeyer die Maßnahme, damit Sie bei der Durchführung die nötige Sicherheit haben. Außerdem wird geprüft, ob im Einzelfall die Wendung des Kindes sinnvoll und gefahrlos möglich ist. Die eigentliche Wendung des Kindes erfolgt dann etwa 4 Wochen vor dem errechneten Termin mit einem Zeitaufwand von etwa 3 Stunden. Hierfür ist eine stationäre Einweisung notwendig, da der Eingriff in Kaiserschnitt-Bereitschaft gemacht wird, um jegliche Risiken möglichst klein zu halten. Nach einstündigem CTG und ausführlicher Ultraschall- Untersuchung des Kindes erfolgt die Wendung dann innerhalb von etwa 2 bis 4 Minuten im Kreißsaal lediglich unter kurzfristiger leichter Wehenhemmung. Während und nach der Wendung wird mit Ultraschall der Zustand des Kindes überprüft. Anschließend wird nochmals für eine Stunde das CTG des Kindes abgeleitet. Dann erfolgt die Entlassung.
Wichtigste Voraussetzung für die Wendung ist Informiertsein, gute Motivation und Vertrauen von seiten der Patientin.
Wir führen Wendungen seit 1989 mit großem Erfolg und ohne nennenswerte Komplikationen durch. So liegen die Erfolgsaussichten bei Erstgebärenden etwa bei 50 Prozent, bei Mehrgebärenden bei über 75 Prozent. |
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