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Schulterschmerzen

Wodurch entstehen Schulterschmerzen?

 

Nach einem Unfall, nach Überbelastung-, im Alter durch degenerative Veränderungen (Abnutzungserscheinungen).

 

Das Schultergelenk besitzt das größte Bewegungsausmaß und ist beim Sport und bei der Arbeit oft extremen Belastungen unterworfen.

 

Die knöcherne Führung ist sehr gering, da die Gelenkpfanne sehr klein ist und in Relation dazu ist der Oberarmkopf relativ groß.

 

Die Hauptstabilität erfährt das Schultergelenk durch einen kräftigen Bandapparat und die darauf wirkenden Muskeln.

 

Auf Grund des stärkeren Weichteilmantels ist die klinische Untersuchung (d.h. Untersuchung durch Abtasten und Bewegen des Schultergürtels) oft schwierig und in vielen Fällen sehr unbefriedigend!

 

Eine wesentliche Bereicherung stellt die direkte Beobachtung des Gelenkinnern dar, durch die Arthroskopie (Gelenkspiegelung).

 

Gerade weil das Schultergelenk eine so geringe knöcherne Führung hat und entsprechend große Weichteilstrukturen am und im Gelenk aufweist, eignet es sich besonders gut zur arthroskopischen Untersuchung!

 

Ähnlich wie am Kniegelenk läßt sich die Arthroskopie nicht nur zum Erkennen der Erkrankung oder der Verletzung anwenden, sondern man kann mit Hilfe der Arthroskopie auch operative Eingriffe durchführen, z.B.:

Entfernen freier Gelenkkörper
Schleimhautbehandlung
Glättung von kleinen Rotatorenmanschetteneinrissen usw.

 

Durch Unfälle können folgende Schäden am Schultergelenk entstehen:

 Schultereckgelenksprengung ( Riß der Bänder, die das Schlüsselbein und das Schulterblatt zusammenhalten)
 Immer wiederkehrende Verrenkungen des Schultergelenkes (Auskugeln des Gelenkes, nachdem es anfänglich einmal durch einen Unfall ausgekugelt war).
 Muskel-und Kapselverletzungen.

 

Diese Verletzungen können mit der Arthroskopie sehr gut gesehen und sicher beurteilt werden.

 

Die Schultergelenksarthroskopie kann bei geeigneten Patienten auch ambulant erfolgen und bedarf nicht unbedingt der stationären Behandlung!