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Ergotherapie

 

In Folge neurologischer Erkrankungen haben Patienten häufig Probleme, ihren Alltag selbständig zu bewältigen. So kann es beispielsweise durch motorische Störungen zu einer Einschränkung in der Selbstversorgung kommen. Ergotherapie hat die Aufgabe, diese Beeinträchtigungen zu behandeln, so dass der Patient so weit wie möglich in seinen gewohnten Alltag integriert werden kann.

 

Auch neuropsychologische Störungen können die Handlungsfähigkeit im Alltag einschränken. In Zusammenarbeit mit der Logopädie wird die neuropsychologische Diagnostik durchgeführt. Des Weiteren werden die Patienten und ihre Angehörigen über Behandlungsmöglichkeiten beraten.

 

Eine neuropsychologische Diagnostik ist notwendig bei einem Verdacht auf:

Demenz
Gedächtnisstörungen
Neglect (Vernachlässigung der betroffenen Körperhälfte nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma)
Apraxien (Störungen der Bewegungs- und Handlungplanung als Folge unterschiedlicher Hirnschädigungen)
Beeinträchtigung der visuellen Raumwahrnehmung (Störungen der räumlichen Wahrnehmung nach Hirnschädigung)

 

Patienten und ihre Angehörigen werden außerdem über die Möglichkeiten weiterführender rehabilitativer Maßnahmen beraten, da neurologische Erkrankungen häufig eine längerfristige stationäre oder ambulante Behandlung erfordern.

 

Aufgaben und Zielbereiche der Ergotherapie sind:

Verbesserung der Selbständigkeit im Alltag
Behandlung sensomotorischer Beeinträchtigungen, insbesondere der Feinmotorik
Diagnostik und Behandlung neuropsychologischer Störungsbilder
Hilfsmittelversorgung
Hirnleistungstraining

 

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne unter der Rufnummer 02501/17-2517 oder per email unter Mueller@herz-jesu-kh-ms.de zur Verfügung.

 

Anne Friederike Müller

Staatlich anerkannte Ergotherapeutin