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Zu den Aufgaben des Neurophysiologischen Labores gehören die Messung von Hirnströmen (EEG), die Ableitung der evozierten Potentiale (VEP, AEP, SEP, MEP), die Bestimmung der sensiblen und motorischen Nervenleitgeschwindigkeiten einschließlich der F-Wellen (ENG) und die Ableitung von Muskelaktionspotentialen (EMG). Hinzu kommen weitere Zusatzuntersuchungen wie Myasthenie-Test, H-Reflex und Blinkreflex. Für die Ableitung der evozierten Potentiale und des EEGs sind die Assistentinnen Frau Alichmann-Gudorf, Frau Nußbaum und die Leiterin Frau Stoltenow zuständig.
Elektroencephalographie (EEG) Durch die Messung der Hirnströme (EEG) können nach Anlage von 22 Elektroden EEG-Veränderungen im Sinne von Kurvenverlangsamungen, Anfallspotentialen und Herdbefunden nachgewiesen werden. Die Ableitungen erfolgen zumeist unter Provokationsfaktoren wie Photostimulation, Hyperventilation oder Schlafentzug. Häüfigste Indikationen für das EEG sind Epilepsie, intracranielle Entzündungen und Raumforderungen.
Durchschnittlich erfolgen jährlich mehr als 2000 EEG-Untersuchungen durch die EEG-Assistentinnen nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft (DGKN). Anerkannter Weiterbildungsermächtigter der DGKN ist der Chefarzt Dr. Kusch.
Evozierte Potentiale (EP)
Insgesamt werden mehr als 2000 Evozierte Potentiale von den EEG-Assistentinnen nach den Richtlinien der DGKN jährlich abgeleitet. Anerkannter Ausbildungsermächtigter der DGKN ist der Oberarzt Dr. Pérez-González.
Elektroneurographie (ENG)
Insgesamt erfolgen jährlich mehr als 2000 ENG-Untersuchungen durch die EEG-Assistentinnen und Ärzte nach den Richtlinien der DGKN. Anerkannte Weiterbildungsermächtigte der DGKN sind der Chefarzt Dr. Kusch und der Oberarzt Dr. Pérez-González.
Elektromyographie (EMG) Bei der Elektromyographie wird die Muskelaktivität elektrophysiologisch untersucht. Hierzu wird durch einen Arzt eine feine Nadel in den zu untersuchenden Muskel injiziert und Muskelaktionspotentiale unter Ruhebedingungen, anschließend unter leichter und schließlich unter maximaler Muskelanspannung abgeleitet und mit Hilfe eines Computers akustisch und visuell ausgewertet. Die Untersuchung dient vor allem der Abklärung von Polyneuropathien, von Motoneuronerkrankungen und Muskelerkrankungen.
Durchschnittlich erfolgen jährlich mehr als 500 EMG-Untersuchungen nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft (DGKN). Anerkannte Weiterbildungsermächtigte der DGKN sind der Chefarzt Dr. Kusch und der Oberarzt Dr. Pérez-González.
Bei Interesse an einer Hospitation im Neurophysiologischen Labor oder Fragen zu den Untersuchungstechniken stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer 02501-172503 zur Verfügung.
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